Sie ziehen mild und kraftvoll vor? Bitte!
29.03.2026
Wir haben so viele Menschen,
jeder etwas anderswo hingestellt vom eigenen, mutigen Schicksal,
welche uns immer wieder einladen, neben unseren uns lieben und teuren Alltagsleben, immer wieder auch in den Raum, das Gesamte, das Wir, wie es wahr raumist, zu schauen. UND HIER UNSER FÜHLEN EBENFALLS ALS BAUENDE STRUKTUREN herzmitzuschwingen.
Tun wir das!
Hören wir zu, lassen wir es auf uns wirken,
und lassen wir auch in unseren Wesensraumgebinden als Nunerdemenschen DAFÜR MITSTRUKTUREN, leitende, entstehen! Sodaß es immer schwieriger wird für wer aus ZERBRECHEN UND CHAOSANRICHTEN sich parasitierend labt, und damit nicht nur uns, sondern auch die eigene Evolution so lebender Rassen, zuschanden reitet.
GEBET IST genau das. Dinge herz-zu-erleben, derart mit, wie wir sie miterleben. Trifft es uns nicht direkt, ist das gut. Dann aber bitte nicht wegdrehen, sondern in den stillen Raum treten,
den Prentice Mulford in Frau Barbara Diener / „Sir Galahad’s“ Übersetzungsworten so schön schrieb:
Die Kirche des schweigenden Verlangens!
Prentice MULFORD, „Unfug des Lebens und des Sterbens“, Fischer Taschenbuch Verlag 2011 – 30.! Auflage, Frankfurt am Main
Das ist, wo mein Herz weiter meine Kinder sucht und betet; das ist, wo ich zitternd knie, mich fürchtend, vor was mich die Wahnratten aufführen lassen haben, und ich werde es sehen müssen, wenn irgendwann die ganzen Folterkluftungen in mich wieder heilen.. IN DER KIRCHE DES SCHWEIGENDEN VERLANGENS.. können Sie Gott und mich nicht auseinanderhalten. Weil wir das beide da nicht wollen, und dann ist es.. da, nicht.
Und ich bin zuversichtlich, würde ich mich umblicken, in dieser Kirche des schweigenden Verlangens, die ja auch Rilke schrieb..
Wer seines Lebens viele Widersinne
Wer seines Lebens viele Widersinne
versöhnt und dankbar in ein Sinnbild fasst,
der drängt
die Lärmenden aus dem Palast,
wird anders festlich, und du bist der Gast,
den er an sanften Abenden empfängt.
Du bist der Zweite seiner Einsamkeit,
die ruhige Mitte seinen Monologen;
und jeder Kreis, um dich gezogen,
spannt ihm den Zirkel aus der Zeit.
Rainer Maria Rilke, 22.9.1899, Berlin-Schmargendorf
in einem Lande, wo die Menschen lauschen, wo jeder ähnlich einsam ist wie ich. Denn nur dem Einsamen wird offenbart, und vielen Einsamen der gleichen Art wird …
ich würde viele da erblicken! Aber das tut man dort nicht.. man betet, und irgendwann wächst Wahr als hoher Wald und weite Säulen wider gewölbend Wahr, zusammen. Dann sind die Wurzeln wider gesund, und nun werden wir sie zu erhalten verstehen, ja! Und man braucht nicht erdleibalt zu sein, Kindchen laufen hier genauso natürlich durch. Wir Lauschenden alle.. stehen als diese Kirche, als dieser Wesensgeschehensebilde-Wald. Wir tun das heilig, da anheimgegeben, und das immer tiefer herzpflanzend. Und hier zählt unser Wille rein, unsere Willigkeit wider alles Leben. Hier betet das All-Eine uns.































