Was sagen die anderen? Ich merke ein leichtes Zeitenentflechten..

25.03.2026

 

 

das Unsdurchwachsen der Denkunfähigen aus Strukturengewahrungsdefizienz und aus Eigenraumungsunfähigkeit bekommt leichte Risse.. da geht echt etwas weiter!

Echt, also fühlbar, gewahrbar….. langsam fängt einem Fügestärke, die man gab, und die einem sofort zerfressen ward, aus der heiligen Raumwebe entggenzuwachsen, ganz unerwartet.. schön!

 

an wenigen Stellen, manchmal,, aber: IMMERHIN!!

und da rein, pur.

pur Adj. ‘rein, unvermischt, klar, ohne Einschränkung’, spätmhd. pūr ‘rein, lauter, unverfälscht’ (14. Jh.), entlehnt aus gleichbed. lat. pūrus.

 

 

rein · Reinheit · reinigen · Reinigung · bereinigen · Bereinigung · verunreinigen · Verunreinigung · reinlich · Reinlichkeit
reinAdj. ‘ohne fremdartige Bestandteile, unvermischt, unverfälscht, frei von Schmutz, sauber, frisch gewaschen, unberührt, keusch, vollkommen, fehlerlos’, ahd. (h)reini (8. Jh.), mhd. rein(e), asächs. hrēni, mnd. rein, mnl. reine, rēne, nl.rein, afries. (h)rēne, anord. hreinn, schwed. ren, got. hrains. Mit dem Suffix ie. -ni- gebildetes germ. *hraini- ist verwandt mit ahd. (h)rītara (um… Mehr
Hier mag ich den Gedanken, wie viele Arten von Reinheit es gibt, und daß es mit in eigener Anlage voll natürlich irgendwie zu tun hat, richtig? 
1. ohne fremdartige Bestandteile, ungemischt, unverfälscht

a) /von Stoffen, Materialien/ der Ring ist aus r. Gold, Silber
b) /von Lebensmitteln/ r. Orangen-, Zitronen-, Traubensaft;
c) /von Tönen/ die Geige hat einen r. Ton, Klang
2. r. (theoretische) und angewandte Chemie, Mathematik 
3. ohne Berücksichtigung anderer Gesichtspunkte, Möglichkeiten, ausschließlich
4. umg. /abgeblaßt; oft im Superl.
5. frei von Schmutz, sauber
6. umg. ins reine, im reinen in Ordnung
7. unbelastet von Schuld

 

FÜR MICH DAS uruschönste dieser Worte ist "lauter".





WDG, 3. Band, 1969

lauter, Adj.

1lauter /Adj./

geh.

1. rein, ungetrübt: eine l. Quelle; l. Quellwasser; l. wie Kristall; l. Gold; ich spreche die l. Wahrheit;
2. aufrichtig, ehrlich: ein l. Mensch, Charakter, Wesen, Gemüt; seine l. Gesinnung; der reine, lautere Wille, sich zu beugen Feuchtw. Häßl. Herzogin 248 nicht ganz l. Motive; die lautersten Absichten;

WDG, 3. Band, 1969

lauter, Adv.

2lauter /Adv./

umg. nur, nichts als: du redest l. Unsinn, machst l. dumme Sachen; sie verbreiteten l. Lügen; sie hat l. Wünsche; das sind alles l. Knochen; dort ist nur l. Wald; das sind l. Kunden von mir; in unserem Abteil saßen l. Soldaten, l. nette Leute; das Leben besteht nun einmal nicht aus l. Vergnügen die Decke war aus l. kleinen Quadraten zusammengesetzt; sie hat das aus l. Liebe, Vorsicht getan; das Glas zersprang in l. Scherben sie zerriß den Bogen in l. kleine Fetzen; das Kleid war mit l. grünen Perlen bestickt; sie war von l. Verehrern umgeben; ich halte es vor l. Spannung nicht mehr aus er wußte sich vor l. Entsetzen nicht zu helfen; vor l. Arbeit komme ich nicht ins Theater

Es ist so nett, wie sich dieses hochgradig anspruchsvolle Wort in den Alltag und die Alltäglichkeit zu entspannen weiß <<.
  • 1lauter, Adjektiv
    1. [gehoben] …
      1. 1. rein, ungetrübt
      2. 2. aufrichtig, ehrlich

  • 2lauter, Adjektiv
    1. [umgangssprachlich] nur, nichts als
      1. a) in Verbindung mit »aus«
      2. b) in Verbindung mit »in«
      3. c) in Verbindung mit »mit«
      4. d) in Verbindung mit »von«
      5. e) in Verbindung mit »vor«

     

lauter · läutern · erläutern · Lauterkeit
lauter Adj. ‘rein, ungetrübt, aufrichtig’,
    • ahd. (h)lūt(t)ar (8. Jh.),
    • mhd. lūter ‘hell, rein, klar, unvermischt, lediglich’,
    • asächs. hlūttar,
    • mnd. mnl. lūter, lutter (nl. louter ist aus dem Nhd. entlehnt),
    • aengl. hlūt(t)or,
    • got. hlūtrs (germ. *hlūtra-) führen mit

griech. klýzein (κλύζειν) ‘spülen, reinigen’ (wozu Klistier, s. d.), alat. cluere ‘reinigen, spülen’ (s. Kloake), lit. šlúoti ‘fegen, kehren’, šlúota ‘Besen’, kymr. clir ‘hell, klar’ auf ie. *k̑leu- bzw. langdiphthongische Ablautformen ie. *k̑lō(u)-, *k̑lū- ‘spülen, rein machen’, vielleicht Erweiterungen einer allerdings nur in Erweiterungen auftretenden Wurzel ie. *k̑el- ‘feucht, naß’; vgl. ie. *klep- ‘feucht’ in griech. klépas (κλέπας) ‘das Feuchte’, lit. šlãpias ‘naß, feucht, voll Wasser’. Wie bei bitter (s. d.) ist die hd. Verschiebung des im Westgerm. durch Einfluß des nachfolgenden r geminierten t zu tz unterblieben, und die Doppelkonsonanz wird nach langem Vokal aufgegeben. Die Ausgangsbedeutung ‘gespült, gewaschen’ wird bereits im Ahd. zu ‘klar, hell, unvermischt’ (vgl. mhd. lūter silber); dann oft übertragen von Haltung und Gesinnung des Menschen (lauterer Charakter, lauteres Wesen). Die im Mhd. auftretende Bedeutung ‘ausschließlich, lediglich, nur’ wird seit dem 16. Jh. in der Form des erstarrten Nominativs Sing. häufig, vgl. aus lauter Liebe, vor lauter Neugier.

läutern Vb. ‘reinigen, von Schlacken befreien, bessern’, ahd. (h)lūt(t)aren ‘läutern, reinigen, klar machen’, (h)lūt(t)arēn ‘hell sein’ (8. Jh.), mhd. liutern, lūtern.

– erläutern Vb. ‘erklären, verdeutlichen’, ahd. ir(h)lūtt(a)rēn ‘läutern’ (um 1000), mhd. erliutern ‘rein, hell machen’, auch ‘erklären’.

– Lauterkeit f.‘Reinheit, Klarheit’, mhd. lūterheit, lūterkeit.

… Weniger

 

 

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