Was sagen die anderen? Ich merke ein leichtes Zeitenentflechten..
25.03.2026
das Unsdurchwachsen der Denkunfähigen aus Strukturengewahrungsdefizienz und aus Eigenraumungsunfähigkeit bekommt leichte Risse.. da geht echt etwas weiter!
Echt, also fühlbar, gewahrbar….. langsam fängt einem Fügestärke, die man gab, und die einem sofort zerfressen ward, aus der heiligen Raumwebe entggenzuwachsen, ganz unerwartet.. schön!
an wenigen Stellen, manchmal,, aber: IMMERHIN!!
und da rein, pur.
FÜR MICH DAS uruschönste dieser Worte ist "lauter".
lauter, Adj.
geh.
lauter, Adv.
umg. nur, nichts als: du redest l. Unsinn, machst l. dumme Sachen; sie verbreiteten l. Lügen; sie hat l. Wünsche; das sind alles l. Knochen; dort ist nur l. Wald; das sind l. Kunden von mir; in unserem Abteil saßen l. Soldaten, l. nette Leute; das Leben besteht nun einmal nicht aus l. Vergnügen die Decke war aus l. kleinen Quadraten zusammengesetzt; sie hat das aus l. Liebe, Vorsicht getan; das Glas zersprang in l. Scherben sie zerriß den Bogen in l. kleine Fetzen; das Kleid war mit l. grünen Perlen bestickt; sie war von l. Verehrern umgeben; ich halte es vor l. Spannung nicht mehr aus er wußte sich vor l. Entsetzen nicht zu helfen; vor l. Arbeit komme ich nicht ins Theater
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- ahd. (h)lūt(t)ar (8. Jh.),
- mhd. lūter ‘hell, rein, klar, unvermischt, lediglich’,
- asächs. hlūttar,
- mnd. mnl. lūter, lutter (nl. louter ist aus dem Nhd. entlehnt),
- aengl. hlūt(t)or,
- got. hlūtrs (germ. *hlūtra-) führen mit
griech. klýzein (κλύζειν) ‘spülen, reinigen’ (wozu Klistier, s. d.), alat. cluere ‘reinigen, spülen’ (s. Kloake), lit. šlúoti ‘fegen, kehren’, šlúota ‘Besen’, kymr. clir ‘hell, klar’ auf ie. *k̑leu- bzw. langdiphthongische Ablautformen ie. *k̑lō(u)-, *k̑lū- ‘spülen, rein machen’, vielleicht Erweiterungen einer allerdings nur in Erweiterungen auftretenden Wurzel ie. *k̑el- ‘feucht, naß’; vgl. ie. *klep- ‘feucht’ in griech. klépas (κλέπας) ‘das Feuchte’, lit. šlãpias ‘naß, feucht, voll Wasser’. Wie bei bitter (s. d.) ist die hd. Verschiebung des im Westgerm. durch Einfluß des nachfolgenden r geminierten t zu tz unterblieben, und die Doppelkonsonanz wird nach langem Vokal aufgegeben. Die Ausgangsbedeutung ‘gespült, gewaschen’ wird bereits im Ahd. zu ‘klar, hell, unvermischt’ (vgl. mhd. lūter silber); dann oft übertragen von Haltung und Gesinnung des Menschen (lauterer Charakter, lauteres Wesen). Die im Mhd. auftretende Bedeutung ‘ausschließlich, lediglich, nur’ wird seit dem 16. Jh. in der Form des erstarrten Nominativs Sing. häufig, vgl. aus lauter Liebe, vor lauter Neugier.
– läutern Vb. ‘reinigen, von Schlacken befreien, bessern’, ahd. (h)lūt(t)aren ‘läutern, reinigen, klar machen’, (h)lūt(t)arēn ‘hell sein’ (8. Jh.), mhd. liutern, lūtern.
– erläutern Vb. ‘erklären, verdeutlichen’, ahd. ir(h)lūtt(a)rēn ‘läutern’ (um 1000), mhd. erliutern ‘rein, hell machen’, auch ‘erklären’.
– Lauterkeit f.‘Reinheit, Klarheit’, mhd. lūterheit, lūterkeit.