und es ist in der Tat anregend, eigene Denkfühlbausätze vielleicht ein wenig umzuarrangieren anzudenken.
Allemal gut ist Begegnen, Gedankenaustausch.
Das mit so vielen zu können,
erlebe ich als beeindruckend. Vom Interviewenden, ja. ……..
Was mir einfach wortwurzelnachzublättern kommt….
Intuition · intuitiv
Intuitionf. ‘Eingebung, ahnendes Erfassen, Erkenntnis ohne wissenschaftliche Einsicht’, entlehnt (18. Jh.) auslat.intuitio (Genitiv intuitiōnis) ‘das Erscheinen des Bildes im Spiegel’, spätlat. ‘geistiges Schauen’, daher (in der scholastischen Philosophie) ‘durch Schauen (nicht durch Denken) erworbene Kenntnis’; zu lat. intuērī ‘genau auf etw. hinsehen, etw. geistig betrachten’. –… Mehr
Darum kam mir Tautropfen im Dom als Wahres Betwort (endlich irgendwann….). Es taut aus den erklingenden Weiten des Gesamtwesensraumes und einigen bis vielen seiner Teile, zu enen im Insgesamtgefährt natürlich auch der liebe, warme Leib UND DESSEN Klugheit und Zähigkeit und Erdeverstehen ohne zu denken, wohl gerechnet werden darf.
denkenVb. ‘geistig arbeiten, überlegen’, ahd. thenken (8. Jh.), mhd. mnd. mnl. nl. denken, asächs. thenkian, afries. thanka, aengl. þencan, engl. to think, anord. þekkja (‘wahrnehmen, erkennen’), aschwed. þækkia, got.þagkjan. Das germ. jan-Verb (germ. *þankjan) steht als Kausativum im Ablaut (wie Dank, Gedanke, s. d.) zu einem Verb, das sich in dünken (s. d.) fortsetzt. Es findet eine… Mehr
Angst · ängstigen · ängstlich
Angstf.‘beklemmendes Gefühl des Bedrohtseins, Furcht’. Die nur im Kontinentalwestgerm. bezeugten ahd.angust f. (8. Jh.), mhd. angest f. m., mnd. angest, anxt m., mnl. anxt m., anxte f., nl. angst m., afries. ongost, angstgehen auf germ. *angusti- bzw. *angustu- zurück, Abstraktbildungen zum Adjektiv germ. *angu- (s. eng). Die mit dem Zugehörigkeitssuffix ie. -st- gebildeten Abstrakta… Mehr
Ratiof. ‘Vernunft, (Be)rechnung, Rechenschaft’, gelehrte Übernahme (16. Jh.) von lat. ratio (Genitiv ratiōnis) ‘Rechnung, Berechnung, Rechenschaft, Denken, Denkvermögen, Vernunft, Grund, Maß, Gesetzmäßigkeit, Ordnung, Methode, Prinzip’, einer Bildung zu lat. ratus ‘berechnet, durch Rechnung bestimmt’, Part.adj. zu lat. rērī ‘meinen, glauben, urteilen, dafürhalten’. – rationalAdj. ‘von… Mehr
realAdj. ‘dinglich, sachlich, wirklich, tatsächlich, der Wirklichkeit entsprechend’ (Mitte 17. Jh., vgl. schon Realwerk, Anfang 17. Jh.), entlehnt aus spätlat. reālis ‘wirklich’, mlat. ‘die Sache betreffend, sachlich, wesentlich’, zu lat.rēs ‘Sache, Ding, Wesen, Angelegenheit, Ereignis, Erscheinung, Interesse, Vorteil, Rechtssache’. Vielfach erstes Glied in Zusammensetzungen im Sinne von ‘… Mehr
Das ↑ ist das „AlteRömer“-Gewahren,
so entwickelt es unsere ↓ Sprache: und wir alle kenne natürlich die lateindeutsche Parallelsprache, derer wir uns ja auch wiedlich bedienen. Das Spannende ist, daß die Bedeutung oft eine leise bis starke Bedeutungsänderung erfahren hat, und damit der Inhalt sehr wackelig rüberkommt.
Für mich, und damit schlage ich den Gedanken vor, erleben wir hier wunderbar klar.. wie Linearzeitwesen sich in Füllezeitwortwebe hineine… eigentlich nie passen. WARUM? Weil die Sprechenden in ganz anderen Wesengesamtraumeschehensweisen – damit auch Gruppeneinbindungen und Werdeschehen – natürlich eingebunden sind. Beide meinen, sie würden miteinander reden.. UND ES IST NICHT SO, da sie nicht iteeinander raumen, also Raum gleich oder ähnlich erleben, wie alle Lebewesen eines Habitats, also einer Erdewesenheitlandschaft und Wesenlebenwiege. Es macht dieses Treffen von Linearzeit-Wesen auf uns Füllenwesenheiten.. die KIRRSTEN Effekte! _______ Wenn ich tatsächlich zu einem Kursehalten komme, schlage ich das in drei verschiedenen Arbeitsweisen _ und damit Gruppen… vor! So wer mitarbeiten will… lerne ich urgerne <<<.
Mich läßt das Gefühl nicht los, da haben wir eine sauwichtige Verstehensduftprobe.. der wir restlos nachzugehen hätten, wenn wir die Fährte einmal aufgenommen, in der Nase haben… „Unter diesem Gesichtspunkt können wir also zwischen Hunden mit Mega-Olfaktorik oder Mikrosfron und Hunden mit Tele-Olfaktorik oder Teleosfron unterscheiden.“
Bin geplättet: weitere jagdliche Betrachtungen, jägerliche hier __ https://www.cacciapassione.com/de/der-Geruchssinn-des-Hundes/ Hier auch:
Giornata della Memoria Quella del 27 gennaio non è mai stata e mai sarà una giornata normale. Oltre a rappresentare una data simbolica per la musica (è il giorno in cui è nato Mozart ed è morto Verdi tanto per…
(der) Tatsache ins Auge sehen (dass) · nicht die Augen verschließen (vor) · realisieren · sich bewusst machen · sich eingestehen · sich klar machen · sich vor Augen halten ● einsehenugs.
gesundAdj. ‘nicht krank, wohlauf, heilsam’, ahd. gisunt(i) ‘stark, nicht krank, unverletzt’ (8. Jh.), mhd. mnd. gesunt, asächs. gisund, mnl. ghesont, nl. gezond, aengl. gesund (engl. sound) können am ehesten als schwundstufige Bildungen (germ. *ga-sunda-) zu den unter geschwind (s. d.) angesetzten Formen angesehen und an ie. *sunto-(mit der Hochstufe *su̯ento-) ‘rüstig, gesund’… Mehr
Gesundheit[Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Chemie f. Wissenschaft von den Stoffen, älter auchChymie, Chymia (17. Jh.), Chimie (18. Jh.), von Zesen (1670) mit Scheidekunst verdeutscht, geht als wissenschaftssprachliche Bezeichnung zurück auf griech. chēmé͞ia (χημεία), chymé͞ia (χυμέια) ‘Kunst der Metallverwandlung, Alchimie’ (mlat. chemia, chymia). Aber auch Verkürzung von mlat.alchimia bzw. nhd. Alchimie, Alchemie (s. d.), die letztlich wohl auch auf griech. chēmé͞ia, chymé͞ia zurückgehen, ist denkbar. Die Form Chemie (chimia, 16. Jh.) setzt sich im 19. Jh. durch. Die ursprüngliche Lautgestalt und die Herkunft der griech. Bezeichnung sind strittig. Entweder verbindet man sie mit der griech. Wiedergabe des ägypt. Namens für Ägypten, griech. Chēmía (Χημία), eigentlich ‘das Schwarze’, also ‘Schwarzland’, und betrachtet Chemie als ‘ägyptische Kunst’ bzw., im Hinblick auf den engeren Wortsinn, als ‘Schwärzung’ (sie gilt als Vorbedingung der Metallverwandlung). Oder man sieht die Form chymé͞ia als ursprünglich an und versucht Herleitung von griech. chýma (χύμα) im Sinne von ‘Guß, Metallmischung’, faßtChemie also als ‘Kunst der Metallmischung’.
– Chemikalief.‘industriell hergestellter chemischer Stoff’ (19. Jh.), zuerst Chemikalien (Plur.), vgl. nlat. chemicalia. Chemikerm.(18. Jh.), älter Chimicus, Chymicus (17. Jh.), Chymiker (18. Jh.). chemischAdj. (18. Jh.), in älterer Zeit auch chimisch, chymisch (um 1600). Chemo- als erstes Glied in Zusammensetzungen, gräzisierend (in Analogie zu Chrono-, Elektro- u. ä.), begegnet seit dem 19. Jh., vgl. chemodynamisch, Chemotherapie u. a.
gräzisierend 1. nach altgriechischem Muster formen
2. die alten Griechen nachahmen
Mir legt sich ans Herz…. vielleicht ZU oder STATT aufwachen… VERSTEHENzu sagen, manchmal immerhin auch. DENN DAS ist es eigentlich! PLUS: es zeichnet uns Menschen aus, daß wir erst handelnd uns werdenlassen wollen, wenn wir verstehen.
Mir kommt vor, daß Verstehen nun zunehmend sowohl möglich als „erlaubt“ ist, macht uns auch das Nichtverstandenhaben, unseres nun wie das unsere Vorfahren davor.. ganz anders, ich würde fast sagen, lieb… ich weiß´nicht, ich möchte da einfach eine kleine Laze dafür rechen auch.. für unser Selbstverständnis und ebendieses auch im Verhältnis zu den Menschen um uns, ja. Danke
wachenVb. ‘munter sein, nicht schlafen, aufpassen, Wache halten’, ahd. wahhēn (8. Jh.), wahhōn (9. Jh.), mhd.wachen ‘munter sein oder werden, Wache halten’, asächs. wakon, mnd. mnl. wāken, nl. waken, aengl. wacian, engl. to wake, anord. vaka, auch ‘sich bewegen, zeigen’, schwed. vaka sowie aengl. wæcnan, got. gawaknan ‘erwachen’ stellt sich wie Wacht und wacker (s. d.) zu den unter wecken (… Mehr
Wachtf.‘das Wachehalten, Wachdienst’, ahd. wahta (8. Jh.), mhd. waht(e) ‘das Wachen, Wachsein, Wache, Bewachung, Ort, wo gewacht wird’, asächs. wahta, mnd. mnl. wachte, nl. wacht und (weitergebildet mit dem Suffix germ. -wō bzw. -wa-) got. wahtwō (oder wahtwa) sind mit t-Suffix zu wachen (s. d.) gebildete Verbalabstrakta (s. auch Wache). In ahd. Zeit stehen ahd. wahha (s. Wache) und wahta… Mehr
stehenVb. ‘auf die Füße gestellt sein, auf einer Stelle verharren’ geht zurück auf ahd. (8. Jh.), mhd. stēn, woraus (bei Überführung in die regelmäßige Konjugation mit zur Silbentrennung und wohl auch als Dehnungszeichen nach dem Muster von sehen, s. d., eingefügtem h) stehen (zuerst md. 14. Jh.) wird. Ahd. mhd. stēn ist eine (wohl unter dem Einfluß von ahd. mhd. gēn neben gān, s. gehen,… Mehr
(irgendwo) stehen (Text) · zu lesen sein · zu lesen stehen ● geschrieben stehengeh. · lesen (können)geh.
auf den Füßen sein · auf den Füßen stehen · aufrecht stehen · stehen
(für etwas) stehen · mit seinem Namen (für etwas) werben · seinen Namen (für etwas) hergeben ● (sich) namentlich bekennen (zu)fig.
(eine) Schwäche haben für · (jemandem) zugetan sein · (jemandes) Ein und Alles sein · (sehr) mögen · (sehr) sympathisch finden · (sich) hingezogen fühlen (zu) · (von jemandem) eingenommen sein · Gefallen finden an · anbeten · gefallen · gernhaben · ins Herz geschlossen haben · lieben · verehren · vergöttern · verliebt sein (in) · vernarrt sein (in) ● minnen veraltet · sein Herz gehängt haben (an)fig. · sein Herz verloren habenfig. · (an jemandem) einen Narren gefressen habenugs. · (auf jemanden) stehenugs. · (in jemanden) verschossen seinugs. · anhimmelnugs.
abgeschlossen · abgetan · abschließend besprochen · erledigt · fertig (sein mit) · fertig geworden · fertiggestellt · geklärt · perfekt · stehen · vollendet · vollzogen · vorüber · zu Ende gebracht ● (die) Kuh ist vom Eisugs., fig. · (etwas) fertig habenugs. · (etwas) steht.ugs. · Das hätten wir.ugs., Spruch · Das wäre geschafft.ugs., Spruch · abgefrühstücktugs., salopp · abgehaktugs. · abgeräumt (Thema)ugs., salopp · durch (mit)ugs. · gegessenugs.· geschafft habenugs. · getanugs. · in Sack und Tüten seinugs., fig. · in trockenen Tüchernugs., fig. · unter Dach und Fach (sein)ugs., fig. · vollbrachtgeh. · vom Tisch (sein)ugs., fig. · wegugs.
(voll) (hinter jemandem / etwas) stehen · setzen (auf) · sich voll verlassen (auf) · überzeugt sein (von) ● großes Vertrauen setzen (in) variabel · große Stücke halten (auf)ugs. · schwören (auf)ugs.
(etwas) nicht bestreiten · (etwas) nicht leugnen (wollen) · stehen (zu)
Spannenderweise: etwas nicht zu verstehen macht Darinbleiben. Man kann dafür Gründe haben, sich in einer Welt weiter aufhalten zu wollen, oder deren Gebräuche wahren zu wollen. Das sind Geschehensgebildemitdurchmischungen, die von Feinungswesen richtig angewandt werden. Es ist das unglaublich spannend! Und wie die Dame sagt… nicht erwünscht vom TRASH-TV-Egolurch. We slaves.. start our grinsenden Tele- und ἐγγύς (engys)?/-στῖνος (stinos)/-TV, Fernfühlsehen, GEWAHREN….
Das zweite mir wesentlich Erscheinende ist Raumgabe, wenn man spricht, was immer auch, bei ordentlichen Wesen egal welcher Leibbauweise, eine Art MITRAUMEN in der Tat und einzig begegnend recht, vermutlich ist. Wenn du über mich sprichst, und ich fühle, du läßt mir nicht meine Grundung, sondern gewahrst da frei dahin aus nur deinem Zugrundelegen, dann ist gut, wenn ich dich darauf anspreche, daß du da einige Gewahrungsschwellen einfach überfliegst, was im Sinnen von Verstehen letztlich Fehles wirken kann, für beide Seiten. Also das RAUM UM DICH LASSEN, auch wenn ich dich zu verstehen trachte oder beobachte.. und das Wissen um MEINE Relativität, ergibt erst wahren Begegnungsraum auf Augenhöhe und mit Freude am gemeinsamen Denkfühl-, Gesprächswerk. Irgendwie so… das kommt mir immer und immer wieder, wenn andere Wesenarten uns uns erzählen… das ist oft genial!!!! Und irgendwie.. ist es auch abstandslos. Es mag das unsere Schuld mitsein, denn wir nehmen ales 1:1, anstatt es gegenzuflechten, mit unserem Empfinden auch, UM es zu Wahrgestalt im Begegnungsraum zu flechten und wirken… hier ist so ein Punkt, der immer wieder kommt… mir noch schwierig, aber ich möchte auch das einmal vorschlagen, danke.
SCUOLA
.Secondo l’etimologia (gr. σχολή), significa libero e piacevole uso delle proprie forze indipendentemente da ogni bisogno o fine pratico determinato, cioè, in genere, esercizio dello spirito, per fini di godimento disinteressato e di cultura, nelle ore non occupate nelle faccende (gli otia dei Latini).
La scuola nel senso proprio è un prodotto della progressiva specificazione di funzioni e della divisione del lavoro nel processo educativo. Dapprima, finché il patrimonio che una generazione trasmette all’altra non ha altro contenuto che credenze e costumi da perpetuare e abilità pratiche di utilità comune (tecniche, guerresche, economiche, ecc.) da acquisire, il compito educativo spetta unicamente alla famiglia o, indifferenziatamente, all’azione del gruppo sociale (clan, tribù, ecc.) nel quale l’individuo vive, o di suoi rappresentanti particolarmente autorevoli. Ma via via che la vita sociale si organizza e con essa i bisogni e i modi di soddisfarli, via via che una tradizione si fissa, va anche accrescendosi e differenziandosi la somma di sapere indispensabile a soddisfare ai varî bisogni, a organizzare la vita sociale, a conservare la tradizione; non solo, ma va gradatamente affermandosi il bisogno del sapere per il sapere. Nasce, così, il mondo della cultura. E nasce, allora, anche la scuola, come organo di trasmissione d’un sapere al quale non è più idonea né la famiglia né l’azione comune e diffusa del gruppo sociale. Una fase transitoria può considerarsi quella nella quale, così in Grecia come a Roma, così nelle civiltà orientali come presso la nobiltà medievale, un precettore privato ha, in seno alla stessa famiglia, la funzione specifica di comunicare il sapere. Ma ben presto la scuola s’impone e l’educazione dei popoli civili va diventando sempre più scolastica – pur senza sostituire l’opera della famiglia e di altri fattori -, la durata di essa si prolunga, il suo contenuto si complica, determinando quel conflitto, sempre rinascente, tra la necessaria economia delle energie individuali e le esigenze obiettive del sapere e della cultura in via d’accrescimento e di sempre più decisiva efficienza sociale: il limite a tale processo non è segnato che dalle possibilità economiche e dalla necessità d’utilizzazione tempestiva del soggetto umano, in parte dal grado relativo di maturità psicofisica che si suppone raggiunta.
Schule · schulen · Schulung · Schüler · Scholar
Schulef. ‘Erziehung und Unterrichtung’ (besonders von Kindern und Jugendlichen) sowie die ‘Wissen und Bildung vermittelnde Einrichtung’, auch ‘wissenschaftliche oder künstlerische (von einem Meister ausgehende) Richtung’, ahd. scuola (9. Jh.), mhd. schuol(e), mnd. schōle sind wie mnl. scōle, nl. school, aengl. scōl, engl. schoolEntlehnungen aus lat. schola, griech. scholḗ (σχολή) ‘Rast, Muße, (gelehrte) Unterhaltung, Vortrag, Ort des Vortrags, Auditorium, Schule’. Die Aufnahme ins Dt. muß etwa im 6. Jh. aus sekundär gedehntem spätlat. schōla erfolgt sein, wie der Stammvokal ahd. -uo- ausweist. Griech. scholḗ ist eine Bildung mit l-Suffix zum Aorist griech. sché͞in (σχεῖν) von griech. échein (ἔχειν) ‘besitzen, (zurück)halten, haben’. – schulenVb. ‘ausbilden, unterrichten, unterweisen’ (18. Jh.), ‘schelten’ (17. Jh.). Schulungf. ‘intensive Ausbildung, durch Übung erreichte Fertigkeit’ (19. Jh.), heute auch ‘zeitlich begrenzter Kurs, Spezialunterweisung’. Schülerm. ‘wer zur Schule geht, Lernender’, ahd. scuolāri (9. Jh.), mhd. schuolære, schüelære, schüeler, Nomen agentis zum Substantiv, wohl unter Einfluß von spätlat. scholāris ‘zur Schule gehörig’; fahrender Schüler ‘von einer Universität zur anderen ziehender Student’ (farender scholer, um 1400), mlat. (Plur.) scholares vagi bzw. vagantes (s. Vagant). Scholarm. ehemals ‘(Latein)schüler, (umherziehender, fahrender) Student’ aus (16. Jh.) gleichbed. mlat. scholaris, einer Substantivierung von spätlat. scholāris Adj. (s. oben).
lehrenVb. ‘unterrichten, unterweisen, Kenntnisse vermitteln’, ahd. (8. Jh.), mhd. lēren, asächs. lērian, mnd. mnl. lēren (auch ‘lernen’), nl. leren, aengl. lǣran (daraus oder aus dem Mnd. anord. læra ‘lehren, lernen’), got. laisjan ‘lehren’ ist Kausativbildung im Sinne von ‘wissend machen’ zu einem in got. lais ‘ich weiß’, eigentlich ‘ich bin wissend geworden, habe erfahren, habe nachgespürt’ belegten Präteritopräsens. Verbindet man lehren, verwandtes lernen und List (s. d.) mit den unter leisten und Gleis (s. d.) genannten Formen, so ist Anschluß an die dort angegebene Wurzel ie. *leis- ‘am Boden gezogene Spur, Furche’ möglich. Als verbale Ausgangsbedeutung ließe sich ‘auf der Spur des Wildes sein, sie beobachten und erkennen lehren’ ansetzen. –
lernenVb. ‘sich Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten aneignen, in der Lehre, in der Schulausbildung sein’. Die westgerm. Verben ahd. (frk.) lernēn, (obd.) lirnēn (9. Jh.; vgl. gilernēn, gilirnēn, 8. Jh.), mhd. lernen, auch li(e)rnen, asächs. (mit r-Ausfall) līnon, aengl. leornian, engl. to learn‘lernen’ sind schwundstufige Bildungen zu dem unterlehren (s. d.) genannten Präteritopräsens __schwundstufig: was für ein wundervoller Ausdruck. Man fühlt sich ja auch schwinden vor etwas, das man lernen soll, und nichts in einem will so wirklich <<. _____ erhalten in got. lais ‘ich weiß’, eigentlich ‘ich bin wissend geworden, habe erfahren, habe nachgespürt’. Der als unkorrekt geltende Gebrauch von lernen in der Bedeutung ‘lehren’ ist schon mhd. (md.) im 14. Jh. nachzuweisen. I lean da wos, ist durchaus erhalten, richtig?– verlernenVb. ‘Gelerntes wieder vergessen, außer Übung kommen’ (17. Jh.); vgl. mhd.verlernen (selten), verstärkend für lernen.
Benjamin Britten’s /⁄ https://www.stage-plus.com/de/video/vod_concert_APNM8GRFDPHMASJKBSOJ2D9P
auf einem bestimmten Gebiet erfahrene Person, die anderen Menschen bestimmte Fähigkeiten oder Fertigkeiten beibringt bzw. diese weiterzuentwickeln hilft (z. B. zur Vorbereitung auf eine spezifische Tätigkeit, eine Prüfung o. Ä.)
a) [spezieller] Person, die (professionell) andere Menschen bei deren persönlicher Weiterentwicklung berät und betreut
b) [Sport] Fachkraft, die eine Mannschaft oder Einzelsportler betreut und (für die Teilnahme an Wettkämpfen) trainiert bzw. Teilnehmer eines Sportkurses anleitet
Coachm. ‘Sportlehrer, Trainer’, Übernahme (20. Jh.) von gleichbed. engl. coach, eigentlich ‘Kutsche’, danach ‘wer das Kutschieren (coaching) betreibt, den Kutschentransport begleitet, junge Pferde als Kutschengespann ausbildet’und ‘Begleiter, Privat-, Haus-, Nachhilfe-, Sportlehrer’, aus mfrz. frz. coche m. ‘Reisewagen, Kutsche’, das auf ungar.kocsi (s. Kutsche) zurückgeht.
Blog und bloggen.. tut man doch, richtig?
Genaugenommen holzklotzt man da allerdings <<<.
Log · Logbuch
Log n.Gerät zum Messen der Schiffsgeschwindigkeit, Entlehnung (Ende 18. Jh.)von gleichbed. engl.log (seit 16. Jh.), eigentlich ‘Holzklotz’,denn das Gerät besteht aus einer mit einem Klotz beschwerten Knotenschnur, die man von einer Handrolle ablaufen läßt. Herkunft unbekannt. Entlehnt aus anord. lāg ‘umgestürzter Baumstamm’oder damit verwandt? Dann vielleicht zu dem unter liegen (s. d.)… Mehr
Ist das nicht winnig spannend, was wir da eigentlich reden?????! UND WIE WORTENTSTEHUNGEN, -umformungen sich durch unsere Menschenalter sehr frei flechten können?
Ja, die Heilige Wortwebe, die uns Menschen laufend tauft <<. zu unserem Menschsein.
Darum sind Gespräche SO SCHÖN!!
Eine kanadische Künstlerin..?— und ich kriege und kriege ihren Namen nicht
mehr ‚raus.. sie malt wunderschöne Landschaften mit Vögeln