Werbeschaltung
02.05.2024
Werbung für mich..
als Mensch.
3
Gesendet: Donnerstag, 02. Mai 2024 um 11:08 Uhr
Von: brigitte
An: sappy
Betreff: „laß deine Feder klingen“
Sappy, du bist der Hammer!!

Weißt du… und die Schale muß ich also erst anschlagen, gerade ist sie befüllt.. was das Urschöne ist, wenn man als Wortler einigermaßen fähig sich gearbeitet hat? MAN ERLEBT DAS GENIE DER ANDEREN!
Ehrlich!
Seit ich selbst an mein Wortkönnen wirklich… Saft gebe, rückhaltlos..
erlebe ich die Schönheit, das Leuchten, die Freudekraft, einfach das Atemberaubende anderer.. genau im Wort. Die Wortwebe durchströmt uns __also wie ich es eben erlebe… ____ alle übergeordnet, und ist ein nahezu unverzichtbares Verbindungswerkzeug für uns raumauffaltende Werdeessenztropfen; also sie dient dem zarten, sanften Handlungsvorschlagen, unter anderem. Sie ist damit ein Abstimmungswerkzeug auch.
Ja! Aus irgendeinem Grund liebe ich deine Schalen total, das stimmt. Ich lebe nur gerne mit Dingen, die IHRERSEITS lebendig sind, mit dem in Verbindung stehen, wo ihr Stoff herkommt, welche Hand sie formte und wollte und später gab…. deine Werke haben vor allem so vieles NICHT, womit ich nicht kann: ich mag nichts Industrielles, das arme Menschen ohne Freude wie Roboter dahingemurkst haben, während sie ihre eigenen Leben versäumten und litten. Ich mag keine Stücke, wo eines wie das andere aussieht, DENN NICHTS in der Natur ist so. Ich mag keine Dinge, die um sich nicht ihr eigenes „Leben“ spielen, also die tot herumstehen, WOMÖGLICH noch mit saftigen Pfuschmagie — Schwarze Magie ist nur ein Bösendorfer Konzertflügel!!!! ——— draufgepappt. Da ich Mineralien liebe, erlebe ich als echter Materiker (natürlich habe ich nicht zum Beispiel DEINE KULTUR was Erden und so weiter betrifft! aber ich bin wach in diesem Bereich, ebenfalls) einfach die Geistigkeit der Stoffe, der Dinge. Ich erlebe ihr eigenes „Leben“.
Ich erlebe das

WEIT FRÖHLICHER


als
Rilke, aber er auch beschreibt hier, wie die Dinge uns auch ja musizieren… mit uns leben…
(das W*Erden, „Gott“ mitschimmern..)
Du kommst und gehst
Du kommst und gehst. Die Türen fallen
viel sanfter zu, fast ohne Wehn.
Du bist der Leiseste von Allen,
die durch die leisen Häuser gehn.
Man kann sich so an dich gewöhnen,
dass man nicht aus dem Buche schaut,
wenn seine Bilder sich verschönen,
von deinem Schatten überblaut;
weil dich die Dinge immer tönen,
nur einmal leis und einmal laut.
Oft wenn ich dich in Sinnen sehe,
verteilt sich deine Allgestalt:
du gehst wie lauter lichte Rehe
und ich bin dunkel und bin Wald.
Du bist ein Rad, an dem ich stehe:
von deinen vielen dunklen Achsen
wird immer wieder eine schwer
und dreht sich näher zu mir her,
und meine willigen Werke wachsen
von Wiederkehr zu Wiederkehr.
Rainer Maria Rilke, 1.10.1899, Berlin-Schmargendorf
ich bin allergisch gegen alles“ all faces all graces“ = no face no grace.
Und unendlich dankbar.. für Echtes in meinem Leben auch. Das ist es einfach.
Ich mag das absichtlose Natürliche. Das Natürliche ist einfach in seinem, das hingegeben und liebevoll; und begegnet es, wird es lauschend und öffnet sich wahr, wobei alles Nichteinklangliche auch in sich bleibt, „verschlossen“. So begegnet alle Natur. Und von Menschen Erschaffenes, durch Menschen entstandenes Echtes ist GEHOBEN, also in allen seinen Naturanteilen noch einmal vom Menschen demutsdurchgossen.
So entsteht Kunst – Kunst ist Wissenschaft durch sich selbst //und somit die einzige Echte!!!

//// —- und jegliches Schöne.. aus schönen Menschen, die wahr handeln, und das wollen-wünschen.
ok, URDANKE!!!
UND: ist der Duft das, was du dir vorgestellt hast?
lgb

PS. und leise ___und genau dieses Stille, freilassend Plaudernde liebe ich________ , und das mag ich, beginnen sich die nächsten Stücke abzuzeichnen, um die ich dich ersuchen werde.. entweder ein weiterer weißer Dünnst-Porzellankelch, mit dem ich meine wahnsinnige ______beziehung enden möchte. Es ist immer gut, mit einem Geben zu gehen, innerlich nun restlos, denn die Frau war und ist DAS Arge. Wobei sie durchaus auch Tugenden hat, die spreche ich ihr nicht ab.
Und für mich natürlich als nächstes einer deiner Teller…. wobei mir vorschwebt, darauf morgens mein Tagesessen vorzubereiten, denn ich muß nun wirklich wieder Körper und Innenleben zusammenbringen. Mein armer Körper baumelt an „mir“ dran, das geht echt nicht so weiter!
„für eine klingende Chawan“… kenne das nicht, bin aber vollste Bach-Vivaldi..KlangRAUM-Liebende.
Herrliche, schöpferische und herzerquickend glückliche Tage dir so richtig rundherum,
Brigitte
2
Gesendet: Donnerstag, 02. Mai 2024 um 09:26 Uhr
Von: sappy
An: brigitte
Betreff: Re: Die Schale,
Liebe Brigitte,
deine Mails sind richtige Kunstwerke, das erfreut mich sehr, auch gefällt es mir, dass du dich sooo in der Formensprache meiner Gefäße verlieren kannst, ist unglaublich schön.
Das gute Teil Entstand in meinem FormFindungsProzess für eine klingende Chawan. Das Grundmaterial, der weiße Ton kommt aus dem Westerwald und die Glasur ist pure zermahlene Lava.
Den Artikel zu den Fundstätten befindet sich im Keramik Magazin anno Schnee und das ist leider nicht mehr erhältlich.
Wünsche dir einen erkenntnissreichen Wonnemonat Mai, mit ganz viel Herz ♥️ und Freude. Lass deine Feder klingen
Alles erdenklich gute
Sappy
1
Am 30.04.24 um 18:22 schrieb brigitte
Von: brigitte
Datum: 30. April 2024
An: sappy
Betreff: Die Schale,
verehrte Sappy,
Bitte kannst du mir nochmals das Corpusgrundmaterial UND die Lasur (Glasur?) aufschreiben? Ich habe das nicht ganz verstanden (und die Vesuv-Aufzeichnungen, welche Lavaerde welchen Fundortes: wofür geeignet ist, fände ich super, durchlesen zu können, DENN: ich bin ein totaler Mineralienwuzzi, und Lava ist das, ebenso wie Obsidian, den ich SEHR schätze und liebe, als kleine Steinheilkunde für daheim. Ich lebe mit „Steinen“. Und.. das ergibt sich: die mit mir 🎼), und möchte da gerne mich ein wenig belesen …..
🍀🤔🍀🍀🍀🍀
Ich danke dir
mit besten Wünschen für die Gesundheit deines Söhnchens,
🍵🌿 Brigitte
______________________________________________
atelier-vote.com Stumpergasse 34 · 1060 Wien
Und nun, Freude unter und an Menschen beiseite…
DIE NATUR BEGEGNET ABSICHTSLOS
und genau damit habe ich ganz klar meine Fühlleinwand aufgezogen.
Denn das entdecke ich als die Achse meines Fühlarbeitens: natürliches Begegnen ist Lauschendwerden und dann behutsam.. oder verspielt, willigfröhlich, stark und tragkräftig anpackend ebenso!! ALLES DAS ERGIBT SICH..
und das ist, was ich, ohne es denkzuerfassen..
meine: Absichtslosigkeit schiebt nicht dem anderen schon alle meine Strukturen hinein!
DAS macht der Denkschrottverkommene Egolurch in allen seinen Wesenrassenausformungen,
DAS MACHT NICHTS Natürliches, das ALLES als Raum vielschwellig empfindungswillig und freudig das auch, begegnet.
UND GENAU DIESES VORSTRUKTUREN HEREINSCHIEBEN ist…
wogegen ich nur gehen kann: denn wo das ist, ist mir das Punkt Eins.
Warum?
Weil das ALLES Echtleben verstimmt und verunmöglicht. UND DAS IST GOTTLOS.
Und wenn da Christus hineinfällt oder der Herr Oberrichter.. IST MIR DAS WURSCHT.
DENN: hierbei handelt es sich um Gesetze und Raumspruch und Werderegeln, DENEN WIR ALLE unterliegen, welche also zu wahren sind, auch voon uns Wesen unter uns.
Mir ist es das..
und dieses Strukturenvorschieben oder Gifttrails also MEINEN WILLEN entweder gestochen oder gegossen, EHE ICH auftrete.. also WILLENTLICH NICHTbegegnend..
das
ist
nicht
Erde,
daher Betendlebenstörung, UND ZU AHNDEN mit den vom Fehlbegegnenden zu erfassenden Mitteln: BIS DAS KAPIERT UND GELERNT IST: daß in der Erde und diese betreffend, SO NICHT ZU HANDELN IST, sonst setzt’s Belehrung. DAS IST AUSZUFASSEN VON EGAL WELCHEM WILLESCHLEUDERNDEN WESEN, daß das hier nicht der ton ist und nicht die Musik, und daß man in dieser Willefürhung hier hinausfliegt. NICHT ORT FÜR DICH! Geh, lerne.. und vielleicht sieht man sich, wenn du die Grundlagen der Wirfähigkeit erworben haben wirst. Ansonsten und allemal alles Gute!

WIRFÄHIGKEIT hat sicherlich nicht „meine“ Definition, aber Wirfähigkeit kann eine Gemeinschaft klar bestimmen!
Und Wir efähigung hat immer auch die VorOrt-Komponente.
Was tröstlich ist! Denn dein Leben hier.. kann restlos unstimmig geworden sein, ABER ANDERSWO WERDEN GENAU DEINE GABEN schon sehnlichst erwartet: also du hattest Ferien, und nun mutig und hoffentlich in guter Verfassung, deinem und deiner Zugehörigkeiten, deiner Treuen Mitschicksal zu begegnen!
Wir kommen mit Aufgaben ins Leben, und der Ort wird uns vom Raumgewebeströmen gestellt, und kann uns weiterrufen, denn WO WIR AUCH B EITRAGEN WERDEN, das entsteht aus dem Allwebenden, und dieses kann uns an andere Orte in sich hinrufen, wo genau WIR AUCH mitzugeschehen haben, willezustellen, zu dienen, mit was wir sind und werden, während wir es geben, aus uns herausstellen IN DEN RAUM, in das Geschehen. Die lustigsten sind oft entsetzlich Feige, die das Leben auffordert, endlich einmal zu stehen, einzustehen für etwas, anstatt nur quietschend davonzukarnieckeln, was genau solche Mißbrauchswesen heftigst ja anzieht. Also Feige… und ihre Ganzverbiesterten, ihre Gegenspieler.. das sind Possenstücke, die bitte auf die entsprechenden Possenbühnen gehören.
Und / Denn auch wir.. möchten unsere Lebensgeschehen erleben und genießen und lieben und daran feilen dürfen.. OHNE HORDEN ganz anderer aus völlig anderen Stücken und Geschehenseinheiten ständig durchhausdazwischentrampelnd…. DER NATURKLANG DES NATURRAUMES will durchgängig erklingen können! ANSONSTEN ist der Raum in seinem Klang wieder freizuschaufeln!
Raumklang.. verstehender ausgedrückt: Raumspruch, und diesen annehmen!
Denn damit gelangst du an die ECHTEN Orte deines Mitwirkens auch. Wenn du hier zu gehen hast, dich hast erholen dürfen oder lernen…
dann saugt dich bereits ein anderer Raum an, da du seinem Webenden gerade fehlst. Geh, und triff dein Schicksal.
Wir, die wir seit immer so leben, grüßen dich zwischen grinsend und lächelnd ….
Und genau diese Raumtiefungskraft, also die Fähigkeit, sich tiefer in die Raumwebe zurückzuziehen, ist unter anderem heilig, weil wir so nachkommenden Generationen zur Rinde werden, sie aber frei gedeihenlassend, Raum ergreifen lassend, wie das jedes Lebewesen zu tun hat, OHNE SELBSt in die Enge zu geraten. Also dieses „Raumeinverständnis“ braucht alles, was zeitmeisterlich sich in Raum aufzuhalten, zu wirken und auch zu gehen und selbst zu gedeihen wünscht. MAN MUSZ RAUM ZU GEBEN, und zu überlassen, verstehen!
Wenn wir uns da die „Service to self anschauen, dann können die exakt NULL von was das Leben in Naturraum _ der sie als völlig ruinierte von ihnen selbst Ruinen ebenfalls irgendwann waren, denn sonst bit es nur MINDERUNGSFORMEN DAVON ___________ Wesen zu sein bedeutet.
Im Raum zurückweichen können, diesen anderen überlassen, gehen, Raum selbst verlassen, selbst wenn man ihn mitaufgabaut hat.. alles das: hat wahr zu geschehen. Willigkeit dem Wahren.
Und restlos sonst nichts und niemandem, der selbst sich und dich plump gegen Raumnatur zu stellen wünscht.
Wenn ich etwas kann, kann ich nicht einem Pfuscher gehorchen, während der alles niederrammt, woran mitzuarbeiten ich liebe, und das ich einfach wunderschön herzfinde.
Du KANNST mir nicht den Herren machen gegen das Gebet in mir.
Weitet deine Raummeisterlichkeit mein Betendstehen, DANN bin ich voll dabei! DA mache ich mit!!
Und es wird immer dieses, also die Natur, leben. Weil das einfach so ist.
Und zur wahr gelebten Natur gehört ebenfalls, sehr vieles NICHT zu können /unsere mitlaufende Naturreicheeinbindung hat damit auch zu tun, also neuerlich Demut vor dem Raum des Lebenwebenden ______Demut f. ‘Bescheidenheit, Bereitschaft zum Dienen’, ahd. thiomuotī (um 800), mhd. diemuot ist eine Abstraktbildung zu ahd. thiomuoti Adj. ‘dienstwillig’, das in seinem ersten Kompositionsglied germ.*þewa- ‘Sklave, Knecht’ (vgl. got. þius ‘Knecht’) enthält (s. dienen); ahd. -muoti ‘gesinnt’, nur in Komposita bezeugt, ist Ableitung von muot (s. Mut). Subst. und Adj. können im Ahd. … Mehr
Damit sind wir aber schon wirklich in den Fortgeschrittenenzuständen. Die Kunst des Etwasnichtvermögens wahr anderer Freiheit noch tiefer, und sogar jene des freien Raumflusses, in den man nicht einbringt, was in des Raumes Traum nicht stimmig wäre.

Kommentar hinterlassen